Babyschwimmen: Fröhliches Planschen mit den Kleinsten

Das Babyschwimmen ist eine der beliebtesten Beschäftigungen, die Väter und Mütter gerne mit Ihren Kleinen in Form eines Babykurses unternehmen. Beim Babyschwimmen geht es darum, die Babys an das Wasser zu gewöhnen und natürlich um Spaß zu haben und miteinander Zeit zu verbringen. Warum ist das Babyschwimmen sinnvoll? Was braucht man dazu und was wird in einem Babyschwimmkurs gemacht? Diesen Fragen möchten wir hier nachgehen.

Eltern tauchen mit Baby Babyschwimmen

Was bringt das Babyschwimmen?

Beim Babyschwimmen trainieren die Babys die Reflexe, die Motorik, die Muskeln und die Koordination auf spielerische Weise. Außerdem stärkt das Babyschwimmen die Bindung zwischen Eltern und Kind und sorgt dafür, dass das Baby Kontakt zu Gleichaltrigen bekommt.

Beim Babyschwimmen handelt es sich nicht um einen Kurs, in dem die Babys schwimmen lernen, denn die Motorik der Kinder ist erst ab ca. vier Jahren so weit ausgereift, dass sie Schwimmbewegungen durchführen und koordinieren können. Die Muskeln sind bei Babys noch sehr schwach. Im Wasser fällt es ihnen leichter sich zu bewegen als an Land. Deshalb macht den Babys das Babyschwimmen auch so viel Spaß. Sie entdecken beim Babyschwimmen sozusagen ihren eignen Körper.

Mutter mit Baby im Wasser beim Babyschwimmen.jpg

Studien haben ergeben, dass Babys, die Babyschwimmen gemacht haben gegenüber Altersgenossen, die kein Babyschwimmen gemacht haben, keine Entwicklungsvorteile haben. Allerdings sollen Babys nach einem Babyschwimmkurs selbstsicherer sein und ein besseres Körpergefühl haben. Ein Babyschwimmkurs ist also kein Muss im Rahmen der Frühforderung. Er soll vor allem Freude am gemeinsamen Planschen im Wasser machen.

Was sollte man zum Babyschwimmen mitnehmen?

Zum Babyschwimmen benötigen die Kleinen eine Aquawindel. Diese fängt die Ausscheidungen des Babys während des Schwimmens auf. Aquawindeln gibt es als Einlagen für herkömmliche Badehosen oder sie sind eine eigenständige Badehose oder eine spezielle Schwimmwindel, die man nach einmaligem Gebrauch wegwerfen kann.

Letzte Aktualisierung am 19.10.2017

Nach dem Verlassen des Schwimmbades sollte man das Baby in einen Bademantel oder ein Handtuch mit Kapuze wickeln, damit der Babykörper und der Babykopf schön warm gehalten werden. Beim Duschen verwendet man spezielles Babywaschzeug und eventuell eine Babylotion nach dem Duschen.

Letzte Aktualisierung am 20.10.2017

Das Babyschwimmen macht die Babys müde und hungrig. Deshalb sollten Sie immer ein Fläschchen dabei haben, wenn Ihr Kind nicht mehr gestillt wird. Wenn das Kind schon etwas älter ist, sollte man ihm etwas zu Trinken und zu Essen mitnehmen. Zudem sollten Sie immer frische Wechslekleidung und Windeln dabei haben. Da Sie mit ins Wasser gehen, Badeanzug oder Badehose, und was Sie sonst noch für sich selbst brauchen, nicht vergessen.

Ab wann kann man mit dem Babyschwimmen beginnen?

Ab welchem Alter man mit dem Babyschwimmen beginnen kann, hängt unter anderem davon ab, ob das Baby seine Körpertemperatur schon selbst regulieren kann. Dies ist von Kind zu Kind sehr unterschiedlich. Im Allgemeinen wird empfohlen Babys vor dem vierten Lebensmonat noch nicht in öffentliche Schwimmbäder mitzunehmen. Als Faustregel für den idealen Beginn eines Babyschwimmkurses kann man sich den Zeitraum zwischen dem vierten und sechsten Lebensmonat merken. Ist das Baby allergisch veranlagt, sollte der Besuch eines Babyschwimmkurses erst mit dem Kinderarzt abgesprochen werden.

Mutter_und Baby haben Spass im Pool beim Babyschwimmen

Wie läuft das Babyschwimmen ab?

Natürlich können die Eltern mit Ihrem Baby auch selbstständig ins Schwimmbad gehen. Doch ein Babyschwimmkurs mit qualifizierter Leitung bietet viele Vorteile. Eltern lernen die richtigen Haltetechniken ihre Babys im Wasser kennen und alle Bewegungsmöglichkeiten auszunutzen. Eine Unterrichtseinheit Babyschwimmen dauert etwa 30 Minuten. Solange halten es die meisten Babys problemlos im Wasser aus, ohne dass sie unterkühlen. Sollte das Baby jedoch anfangen zu quengeln, zu zittern oder blaue Lippen bekommen, ist das Wasser sofort zu verlassen.

Beim Babyschwimmen handelt es sich um eine Art Wassergymnastik, bei der die Kleinen bestimmte Reflexe und Bewegungen trainieren und die Koordination schulen. Doch wie läuft ein Babyschwimmkurs eigentlich ab? Wenn alle Eltern und Babys im Wasser sind, beginnt der Kurs normalerweise mit einem Begrüßungslied, das in jeder Stunde wiederholt wird und der Wiedererkennung bei den Babys dient. Dann schlägt die Kursleitung verschiedene Übungen vor, die der Vater oder die Mutter mit dem Kind im Wasser durchführen. Dazu gehören unter anderem: leichtes Hin- und Herschaukeln, das „Schweben“ auf der Wasseroberfläche oder das Singen weiterer Lieder mit Bewegungsablauf.

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Manche Kursleiter verwenden babygerechtes Spielzeug, das auf dem Wasser treibt und nachdem die Babys greifen. Kleine Gießkannen sollen die Babys daran gewöhnen, dass ihnen Wasser über Körper und Kopf gegossen wird. Wichtig ist es, die Bauch- und Rückenlage beim Babyschwimmen abzuwechseln, da es Babys anstrengt, den Kopf längere Zeit aufrecht zu halten. Körperkontakt, sprechen oder singen sind bei den Übungen ganz wichtig. Sie vermitteln dem Baby ein Gefühl der Sicherheit.

Babyschwimmen im Video

Ist das Tauchen beim Babyschwimmen sinnvoll?

Viele Eltern fragen sich, ob sie ihr Baby beim Babyschwimmen unter Wasser tauchen sollten. In den meisten Babyschwimmkursen gehört das Tauchen zum Programm dazu. Doch die Meinungen zu diesem Thema gehen auseinander. Babys besitzen einen angeborenen Atemschutzreflex, der ausgelöst wird, wenn das Baby mit dem Gesicht ins Wasser kommt. Dann kommt kein Wasser in die Atemwege. Allerdings hält dieser Reflex nur für eine gewisse Zeit und nicht bei allen Babys gleich lang. Deshalb sollten Sie vor allem darauf achten, wie Ihr Baby auf das Tauchen reagiert. Gefällt dem Baby das Untertauchen oder hat es Angst davor? Wenn das Tauchen dem Baby keine Freude macht, sollten Sie es lieber lassen.

Eltern tauchen mit Baby Babyschwimmen

Was sollte man noch beachten?

Für das Babyschwimmen ist anzuraten, ein Schwimmbad zu wählen, welches einen geringen Chlorgehalt hat.
Wenn das Baby kränkelt oder gerade geimpft wurde, sollte man das Babyschwimmen aussetzen. Insbesondere nach einer Impfung sind Babys krankheitsanfälliger.
Das Baby sollte beim Babyschwimmen ausgeschlafen sein und keinen Hunger haben. Nur dann hat es wirklich Spaß am Babyschwimmen.
Vor dem Beginn des Babyschwimmkurses können Vater oder Mutter schon mal das gemeinsame Baden in der Badewanne trainieren, um das Baby auf den Babyschwimmkurs vorzubereiten. Reduzieren Sie die Temperatur des Badewassers allmählich auf etwa 33 Grad. Das entspricht der Wassertemperatur in Schwimmbädern.

Fazit zum Thema Babyschwimmen

Das Babyschwimmen ist sowohl für Eltern als auch für Babys einer der schönsten Babykurse. In dem Kurs lernen die Baby ihre Motorik und Koordination zu verbessern, sich an das Wasser zu gewöhnen und einfach eine schöne Zeit mit ihren Eltern zu haben. Zwar ist das Babyschwimmen kein Muss in der Frühförderung, doch stärkt es die Selbstsicherheit und das Körpergefühl der Babys sowie die Bindung zwischen Eltern und Kind.

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